Die fünf besten Argumente, um nicht putzen zu müssen - Rosanisiert

Die fünf besten Argumente, um nicht putzen zu müssen

14. November 2016

Die fünf besten Argumente, um nicht putzen zu müssenWir Anonymen Chaoten sind ja um keine Ausrede verlegen, wenn es darum geht, nicht putzen zu müssen. Damit ihr auch immer ein paar gute Argumente parat habt, sind hier die besten Gründe dafür, sich heute vor der Hausarbeit zu drücken.

1.) I feel like a star – oder ich bin zu cool zum Putzen.

Wie ihr wisst, schreibe ich auf meinem Blog ja nicht nur über Ordnung und Putzen für Unordentliche, nein auch der Glamour im Leben darf nicht zu kurz kommen. Wenn man sich allerdings am Leben der Stars orientiert, wird sofort klar – kaum ein Prominenter putzt seine Luxusvilla selbst! Ok, vielleicht bis auf Kylie. Die meinte letztens sie putze angeblich „gerne ihre Schränke. Dabei vergehen Stunden. Ganz ohne Fernseher und Musik. Ich bin ganz alleine. Nur Stille und Putzen.“ Also den Schrank von Kylie würde ich auch mit Begeisterung putzen! Das ist wahrscheinlich fast so toll wie Shoppen gehen. Es gibt noch einige weitere Stars, die beteuern einen Putzfimmel zu haben – z.B. Giselle Bündchen. Aber ob sie wirklich selbst ihre Böden so lange putzt, „bis man von ihnen essen kann„? Ich finde, wenn man mit einem ausgeprägten Star-Gen geboren wurde, sollte man das Putzen besser anderen überlassen. Prof. M. zum Beispiel hat sich im Leben noch keine Gedanken darüber gemacht, ob Boateng seine Villa selbst putzt. Er spürt einfach diese innere Verbundenheit mit Prominenten nicht so stark wie ich sie spüre. Deshalb macht es ihm unterm Strich einfach viel weniger aus, zu putzen. Dann kann er es eigentlich auch gleich ganz übernehmen, oder? 

2.) Es ist gesünder nicht zu putzen.

Wenn ihr das nächste Mal wieder putzen sollt, denkt immer daran: Übertriebene Sauberkeit ist ungesund! Schließlich weiß jeder, dass zuviel Hygiene das Allergierisiko steigen lässt und die Abwehr schwächt. Das Immunsystem kann nicht mehr trainieren, spielt am Ende noch verrückt und auf einmal züchtet man wohlmöglich noch resistente Keime heran. Nein, also dafür möchte man doch wirklich nicht verantwortlich sein! Allerdings hat mich Prof. M. gestern gefragt, welche neue Lebensart wir denn gerade auf dem Badboden züchten würden. Also hier übertreibt er wirklich mal wieder total. Das sind nur ein paar kleine harmlose Wollmäuschen aus Staub! 

3.) Putzen lohnt sich sowieso nicht.

Jetzt mal ehrlich: Putzzeit ist vergeudete Zeit. Kaum hat man etwas gesäubert, ist es eine Minute später wieder schmutzig. Wenn ich zum Beispiel gerade die Küche gereinigt habe, bekommen Prof. M. UND die Kinder garantiert Hunger und alles ist wieder hin (mein Hungergefühl kann ich, nachdem ich die Küche gesäubert habe, über mehrere Tage mit Schokolade stillen – das beste Essen, wenn man das Kücheputzen vermeiden will). Dieser Kreislauf aus Putzen und sofort wieder schmutzig werden, wiederholt sich tagtäglich und man kann daraus nur ausbrechen, wenn man lernt, etwas Schmutz in seiner Umgebung zu akzeptieren. Die gewonnene Zeit könnte man auch für viel sinnvollere Tätigkeiten verwenden: Ihr könntet zum Beispiel etwas für eure Gesundheit tun und zum Sport gehen, Freunde treffen oder ein neues Hobby anfangen. Ich habe Prof. M. zum Beispiel vorgeschlagen, dass ich ihm Stricken beibringen könnte. Das macht viel Spaß und ist sehr meditativ! Er war – nun sagen wir mal – BEGEISTERT.  

4.) Weniger Putzen schont die Umwelt und spart Geld. 

Tonnenweise giftiger Putzmittel verschmutzen jeden Tag unsere Umwelt. Gerade, weil wir uns täglich mit diesen Mitteln umgeben, wird ihre gefährliche Wirkung oft unterschätzt. Aber viele Putzmittel enthalten immer noch Phosponate, Aufheller, Polycarboxylate, Silikone, Paraffine und Duft- und Farbstoffe, die nur schwer biologisch abbaubar sind und sich in der Umwelt und in Organismen anreichern können. Hinzu kommt natürlich der erhöhte Wasser- und Energieverbrauch. Weniger Putzen schont also die Umwelt und wir dürfen mit gutem Gewissen sagen, dass wir zum Wohle der gesamten Gesellschaft heute nicht putzen. 
Die besten Argumente, um nicht putzen zu müssen

Ja auch aus finanzieller Sicht solltet ihr euch immer gut überlegen, ob Putzen wirklich sein muss! Ihr verbraucht schließlich dabei nicht nur Putzmittel, Wasser und Energie, nein auch eure Kleidung verschleißt schneller und wie schon Erich Kästner sagte: „Das Meiste auf der Welt geht nicht durch Gebrauch kaputt, sondern durch Putzen“. Da seht ihr es! Lasst also das Putzen lieber sein und geht besser shoppen. Unterm Strich ist das aus finanzieller Sicht auf jeden Fall besser, kurbelt die Wirtschaft an und ihr seht danach noch super aus!  

5.) Nicht Putzen führt zu mehr Weltfrieden.

Ok, dieses Argument scheint auf den ersten Blick etwas weit hergeholt. Aber jetzt mal ehrlich: Würden alle Menschen nur noch halb soviel putzen und sich in dieser Zeit für wohltätige Zwecke engagieren, wäre der Weltfrieden gerettet. Deshalb mein Vorschlag: putzt doch einfach etwas weniger und organisiert dafür lieber ein tolles Charity-Event oder sucht euch ein Ehrenamt. Hier könnt ihr der Gesellschaft so viel zurückgeben! Ich habe diese Argumentationskette auch letztens Prof. M. erklärt. Er hat aber nur kritisch geguckt und eine Augenbraue hochgezogen und meinte: „vom auf der Couch Sitzen und Instagram-Checken wird die Welt aber bestimmt nicht besser.“ Da sieht man wieder, dass ihm manchmal etwas mehr idealismus guttun würde. 

Das sind doch wirklich sehr gute Argumente dafür, nicht putzen zu müssen, oder? Fällt euch auch noch etwas ein? 

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3 comments

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3 comments

Norbert 15. November 2016 at 14:47

Oh je… diesen Artikel hätte ich jetzt nicht lesen dürfen – zumindest aus Sicht meiner Freundin glaube ich. Die will mich doch immer noch dazu bewegen, endlich mal mehr zu putzen und irgendwie hat sie doch Recht.

Dachte ich…

Reply
rosanita 15. November 2016 at 20:27

Lieber Norbert,

die Sache mit dem Putzen sollte man eben immer aus zwei Perspektiven betrachten. Es gibt wichtige Gründe dafür und wichtige Gründe dagegen. Allerdings – in deinem Fall kann ich dir sehr das Motto von Prof. M. ans Herz legen: „Happy wife, happy life“. In diesem Sinne kann ich dich nur ermutigen mehr zu putzen. Danach strahlt nicht nur eure Wohnung, sondern vor allem deine Freundin und das ist es doch auf jeden Fall wert 🙂

Viele Grüße Anita

Reply
Artur 30. November 2016 at 10:02

Oh je, gerade war ich noch motiviert! Und jetzt habe ich endlich eine Ausrede… lach… Ja, es ist wirklich schon so, dass man oft einen Grund sucht um nicht putzen zu müssen. Aber manchmal muss es einfach sein!

Liebe Grüße, Artur

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