Familie

  • Wie ich ja schon sagte – man sollte den Frühjahrsputz wirklich entspannt angehen und lieber draußen die Sonne genießen, als wie verrückt das Haus zu schrubben. Allerdings sah es in den letzten Tagen noch gar nicht nach Frühling aus. Im Gegenteil – Es war so kalt, dass ich es mir mit einem Tee auf dem Sofa gemütlich machen musste.

  • Als ich letztens in einer schönen heißen Badewanne lag, fragte ich mich mal wieder, „wie kann man am besten Gummitiere säubern ?“  Wenn ihr keine Kinder habt, dann kommt euch dieser Gedanke während eines entspannenden Vollbads wahrscheinlich sehr eigenartig vor. Die Eltern unter uns, kennen aber das Problem: Kaum sinkt man in eine herrliche Schaumbadewanne schon blickt man in eine Reihe quietschbunter, nicht besonders stilvoller Gummitiere.

  • Heute dreht sich bei Rosanisiert alles um das Thema Liebesbrief. Wie versprochen gibt es in dieser Woche lauter romantische Posts von mir, schließlich ist ja am Wochenende Valentinstag! Habt ihr schon meinen Beitrag zum Thema Dessous mit der Salatschleuder waschen gelesen? Hier erfahrt ihr die besten Tricks, mit denen ihr eure Dessous für den Valentinstag startklar macht.

    Liebesbriefe haben auf den ersten Blick natürlich nichts mit Ordnung für Unordentliche zu tun, aber wir Anonyme Chaoten schieben ja gerne alles auf (s. auch hier) und stehen dann am Valentinstag mit leeren Händen da. Außerdem fällt der Valentinstag in diesem Jahr ja auch noch auf einen Sonntag! Da kann man gar nicht spontan noch eine Kleinigkeit besorgen. 

  • Wir Anonyme Chaoten leben gerne in den Tag hinein. Natürlich weiß man, dass bestimmte Daten jährlich wiederkehren, aber trotzdem ist man ganz überrascht, wenn ein Tag plötzlich da ist. Mir geht es so jedes Jahr mit Fasching. Ich kenne zwar das Datum und weiß, dass jedes Jahr in Schule und Kindergarten Faschingsfeiern anstehen, aber erst am Abend davor, suche ich panisch nach einem Kostüm. 

  • Heute ist ein wirklich schöner Tag: Es schneit, und ich habe keine wichtigen Termine. Eigentlich ein perfekter Tag, um hier zu Hause endlich mal wieder ein paar Dinge, die liegen geblieben sind, zu erledigen. Wie zum Beispiel die Wäsche oder der Papierkram. Aufräumen wäre auch mal wieder dringend nötig, und ich wollte unbedingt die Betten frisch beziehen.

    Aber es ist ja so romantisch weiß draußen – vielleicht doch besser ein kleiner Winterspaziergang oder ein schöner heißer Tee? 

  • Eigentlich bin ich ja schon total in Weihnachtsstimmung. Aber ich wäre natürlich keine Anonyme Chaotin, wenn ich schon eine Woche vor Weihnachten alle Geschenke besorgt hätte. Ich kann das irgendwie nur unter Zeitdruck – am besten am 23.12. da kommen mir die besten Ideen. 

    Zum Glück kennt mich Prof. M. mittlerweile ziemlich gut. Wenn ich beispielsweise sage: „Wir schenken uns dieses Jahr aber nichts. Diese vielen Geschenke sind völlig übertrieben“ Dann weiß er, dass ich eigentlich sagen will: Bisher habe ich noch nichts für dich, wahrscheinlich kaufe ich aber einen Tag vor Weihnachten noch etwas und ich erwarte selbstverständlich ein tolles Überraschungsgeschenk von meinem Mann. 

    Es ist aber auch so schwierig, ein Geschenk für Prof. M. zu besorgen! Ich glaube es liegt daran, dass er einfach mit mir wunschlos glücklich ist und eben nichts weiter braucht :) 

  • Es ist vollbracht – pünktlich zum ersten Dezember habe ich drei Adventskalender mit mehr oder weniger gleichem Inhalt für Holly, Willi und Malchen fertiggestellt! Falls ihr noch ein paar Inspirationen in letzer Minute braucht, wie man genug Geschenke für die Kinder zusammenbekommt, bitte hier entlang, die passenden Zahlen könnt ihr euch gerne hier holen.
    Während ich also so vor mich hinbastele wird mir plötzlich glasklar, dass ich auch gerne einen Aventskalender für mich hätte. Vielleicht hat Prof. M. ja Lust, einen Adventskalender für mich zu basteln?

  • Es gibt wenige Aufgaben, die genauso unglamourös sind, wie das Sockensortieren. Da hat man schon ganz tapfer die ganze Wäsche zusammengelegt und am Ende steht man vor einem riesigen Sockenberg, der fast immer nur aus Einzelsocken besteht. Stellt euch vor, in unserem fünfköpfigen Haushalt sind jede Woche ca. 70 Socken in der Wäsche, die ich zu Paaren sortieren müsste! Nein, also in dieser Zeit sollte man wirklich etwas Schöneres machen – Shoppen zum Beispiel, oder einen kleinen Schönheitsschlaf, oder man könnte mal wieder einen Friseurtermin machen – alles Aufgaben, die wirklich wichtig und definitiv viel glamouröser sind als Sockensortieren.

  • Wie gesagt, die Wäsche macht sich wie ein sechster Mitbewohner bei uns ziemlich breit. Hier ist wirkliches Fingerspitzengefühl gefragt, um die Wäsche in ihre Schranken zu weisen. Verscherzt man es sich mit ihr, okkupiert sie schnell noch weitere Bereiche der Wohnung, wie den Badboden, das Bett oder sogar das Sofa. 

    Meine erste Strategie für ein harmonisches Miteinander ist deshalb: Weniger Wäsche, mehr Liebe.