Ordnung

Du interessierst dich für die besten Tipps zum Thema Ordnung? Dann bist du hier genau richtig!

Bei Rosanisiert (=rosa & organisiert) geht es um Ordnung, Putzen und  (Life)Style. Hier findest du meine besten Ordnungstipps und Vorschläge für einen organisierteren Alltag. Kennst du schon das Rosanisiert-Prinzip? Ich bin überzeugt, dass man mit einer positiven Einstellung, einem tollen Outfit, einer strukturierten Vorgehensweise und etwas Hilfe die meisten Herausforderungen schaffen kann. Falls es bei dir zuhause auch nicht gerade ordentlich aussieht, dann tröste dich. Denn wie sagte schon Albert Einstein so schön:

Geniale Menschen sind selten ordentlich. Ordentliche selten genial.

Jetzt meine lieben genialen Menschen wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!

  • Heute ist ein wirklich schöner Tag: Es schneit, und ich habe keine wichtigen Termine. Eigentlich ein perfekter Tag, um hier zu Hause endlich mal wieder ein paar Dinge, die liegen geblieben sind, zu erledigen. Wie zum Beispiel die Wäsche oder der Papierkram. Aufräumen wäre auch mal wieder dringend nötig, und ich wollte unbedingt die Betten frisch beziehen.

    Aber es ist ja so romantisch weiß draußen – vielleicht doch besser ein kleiner Winterspaziergang oder ein schöner heißer Tee? 

  • Als Allererstes möchte ich euch allen ein hervorragendes, glückliches und gesundes Neues Jahr voller Liebe und Leidenschaft wünschen. Habt ihr auch gute Vorsätze für 2016? Also ich schreibe mir immer an Silvester eine Liste mit guten Vorsätzen, die ich im Neuen Jahr umsetzen möchte. Heute möchte ich mit Euch meine Aufstellung teilen – denn etwas Druck von außen kann ja manchmal Wunder für das Erreichen meiner Ziele bewirken.

  • Es gibt wenige Aufgaben, die genauso unglamourös sind, wie das Sockensortieren. Da hat man schon ganz tapfer die ganze Wäsche zusammengelegt und am Ende steht man vor einem riesigen Sockenberg, der fast immer nur aus Einzelsocken besteht. Stellt euch vor, in unserem fünfköpfigen Haushalt sind jede Woche ca. 70 Socken in der Wäsche, die ich zu Paaren sortieren müsste! Nein, also in dieser Zeit sollte man wirklich etwas Schöneres machen – Shoppen zum Beispiel, oder einen kleinen Schönheitsschlaf, oder man könnte mal wieder einen Friseurtermin machen – alles Aufgaben, die wirklich wichtig und definitiv viel glamouröser sind als Sockensortieren.

  • Es gibt Tätigkeiten im Haushalt, die man irgendwann einmal übernommen hat und für die man seitdem automatisch immer zuständig ist. Beispielsweise ist Prof. M. für den Müll verantwortlich und für das Saugen und Kochen… meistens auch für das Bettenmachen und Bodenwischen, ach ja, und für das Einkaufen (er ist aber auch wirklich so stark und kann ganz toll tragen).  

    Dafür habe ich die Wäsche. Ja, an dieser Stelle muss man mich bitte kurz bewundern und bemitleiden. 

  • Kennt ihr das Gefühl? Man räumt und räumt und räumt und putzt und putzt und – ok zwischendurch musste ich die Vogue kurz durchblättern, aber nur, um zu schauen, ob ich sie noch behalten muss (ja) oder ob ich sie schon aussortieren kann (nein). Naja jedenfalls ist man eine gefühlte Ewigkeit dabei, die Wohnung aufzuräumen und am Ende ist man völlig erschöpft, aber man sieht gar keinen Unterschied zu vorher.

  • Packen ist für viele Menschen ja ein großer Stressfaktor am Verreisen. Nicht für mich! Also Packen ist wirklich GAR kein Problem. Ich lebe ja praktisch aus dem Koffer. Ich wähle ganz intuitiv ein paar Outfits aus dem Schrank, werfe sie in meinen Koffer und los geht’s. Das Ganze dauert maximal 10 Minuten. Ok, vielleicht 20 Minuten ohne Schuhe aussuchen. Und ohne Packen für die Kinder.

  • Der letzte Schritt im Entscheidungsorientierten Ansatz besteht darin, zu kontrollieren, ob die gewählte Strategie auch funktioniert hat. Ich zum Beispiel würde nun niemals mehr auf die Idee kommen, einfach alles auf die Pre-Organizing Station zu legen oder einkommende Briefe auf einem anderen Schrank abzulegen.

  • Heute kommen wir schon zur 7. und letzten Strategie für eine glamouröse Home-Office Organisation.

    Erinnert ihr euch? Ich habe zunächst die Verantwortung für unsere Papiere klar geregelt, mir eine glamouröse Ausstattung zugelegt, meinen Look und meine Einstellung verbessert, den Papierberg enorm reduziert und unser Home-Office nach einer einfachen Struktur organisiert. Was fehlt jetzt noch?

    Genau, der letzte Punkt: Wie kann man aus der unangenehmen Aufgabe der Home-Office Organisation eine angenehme Aufgabe machen?

    Hier sind meine Tipps, wie man sich wieder auf die Organisation des Home-Office freuen kann:

  • Merkt ihr es? Nachdem ich die Unmengen an Papier in unserem Home-Office radikal aussortiert habe (s. mein letzter Post) nähern wir uns langsam dem Ziel, unser Home-Office mit Stil zu führen. Jetzt müssen wir uns nur noch dem größten Punkt, der Struktur der wichtigen Dokumente widmen.

    Schließlich soll das Ablagesystem völlig intuitiv sein, damit sich das Home-Office fast von alleine führt und ich immer genau weiß, wo ich welches Dokument finden kann. Bisher sind wir an der Etablierung eines guten Systems leider gescheitert (s. die Rosenbox)

    Prof. M. meint, dass meine bisherigen Systeme einfach viel zu kompliziert und umständlich waren und eine farbliche Ordnung der Dokumente nun wirklich „keinen Sinn mache.“ Da sieht man mal wieder, dass auch Professoren nicht unbedingt Sinn für Komplexität haben!

    Mein neues glamouröses Ordnungssystem muss also so einfach sein, dass „in die Rosenbox schmeißen“ genauso viel Arbeit macht, wie „ordentlich in den Ordner abheften“.

  • Ein großes Problem unseres Home-Office sind ja die Unmengen an Papier, die täglich in unseren Haushalt kommen. Deshalb heißt meine Strategie ab jetzt ganz klar: „weniger ist mehr.“ Zum Glück habe ich mich gut vorbereitet und das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo gelesen. Sie empfiehlt darin: „Für Papierkram gilt grundsätzlich, dass er ohne große Umschweife wegzuwerfen ist“. Sie schlägt vor, nur die Papiere aufzuheben, die in die Kategorien „a) benutze ich jetzt, b) ist eine Weile lang wichtig und c) muss für immer aufgehoben“ werden, fallen. Alles andere wie z.B. Gebrauchsanweisungen, Kreditkartenabrechnungen, Gehaltsnachweise oder alte Sparbücher sollen rigoros weggeworfen werden.

  • Für die professionelle und glamouröse Organisation des Home-Office ist nicht nur der Look der Ordner von Bedeutung, auch das eigene Outfit ist wichtig. In ihrem Buch „how to be the perfect housewife“ schreibt Anthea Turner: „Get into your mind that you are running a small business and if you want to be a success, then attack it in the appropriate manner.“ Diesem Gedanken kann ich nur mit Nachdruck zustimmen!

  • Ich wusste es! Nachdem ich den Arbeitsplatz für unser Home-Office und somit auch den Arbeitsplatz von Prof. M. liebevoll dekoriert habe, ist auch er viel ausgeglichener (s. mein letzter Post). Natürlich will er es nicht zugeben, aber ich habe die Veränderung sofort gemerkt. Ich würde fast sagen, er lächelt die ganze Zeit milde vor sich hin während er arbeitet. Ist das nicht toll?

  • So. Der erste Grund, warum wir im Papierchaos versinken wäre beseitigt (s. mein letzter Post zur ungeklärten Verantwortung). Wir befinden uns im Entscheidungsorientierten Ansatz immer noch bei Schritt 3, der Auswahl der Strategien und Instrumente. Nachdem ich nun die Verantwortung für unser Home Office an mich gerissen habe, fühle ich mich gleich viel besser. Irgendwie organisiert, mutig und mächtig. Der Anblick