Fensterputzen – einfach und streifenfrei

by rosanita

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Einer meiner beliebtesten Beiträge auf dem Blog ist der Artikel über Fensterputzen mit WOW-Effekt. Und auch von euch bekomme ich immer wieder Fragen dazu, wie man denn die Scheiben wirklich streifenfrei sauber bekommt. Deshalb habe ich heute eine genaue Anleitung für einen glasklaren Durchblick für euch geschrieben.

Fensterputzen und das Rosanisiert-Prinzip

Ihr wisst ja – ich empfehle Putzen nach dem Rosanisiert-Prinzip. Das Rosanisiert-Prinzip besagt, dass man sich die Tätigkeiten im Haushalt gerecht aufteilen sollte. Haushalt ist Familiensache – alle Familienmitglieder sind für den Schmutz verantwortlich, deshalb können sie auch alle (altersentsprechend) bei der Schmutzbeseitigung mit anpacken. Und auch das Fensterputzen geht leichter von der Hand, wenn man es nicht alleine machen muss. Neben fleißigen Putzkumpanen braucht ihr für rosanisierte Fenster natürlich noch die richtige Einstellung (was bringen strahlende Fenster, wenn ihr selbst nicht strahlt ;) ?) und ein tolles Outfit. Ja auch beim Fensterputzen sollte man sich schließlich gut fühlen! Ihr wisst ja, das Outfit steht symbolisch unter anderem für Selbstliebe – achtet also auch beim Fensterputzen auf euch und übernehmt euch nicht. Prof. M. empfiehlt außerdem eine systematische Vorgehensweise, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Deshalb kommen hier für euch ganz systematische Schritte, wie man die Fenster richtig putzt (Prof. M. wäre von dieser klaren Vorgehensweise begeistert!). Ist euer Putzpartner startklar? Sitzt das Outfit und habt ihr gute Laune? Na, dann kann es ja losgehen!

Schritt 1: Fensterbrett und Boden schützen

Damit man am Ende nicht noch zusätzliche Arbeit hat, lege ich mir immer ein großes Handtuch auf das Fensterbrett, bzw. den Boden. So wird heruntertropfendes Wasser (oder der Schweiß, der euch von der Stirn läuft ;)) direkt aufgefangen und auch Staub lässt sich leichter entfernen. Am Ende nach dem Fensterputzen kann man mit dem Handtuch noch kurz die Fensterbank sauber wischen.

Schritt 2: Groben Schmutz mit einem Besen abbürsten

Als nächstes bürste ich nun mit einem weichen Besen (Achtung – nicht die Scheiben zerkratzen!) den groben Schmutz von oben nach unten herunter. Besonders außen sammeln sich ja gerne Spinnweben, Staub und Blütenstaub an. So hat man schon einmal den ersten Dreck entfernt und kann danach direkt losputzen. Hier merkt ihr auch gleich, was es für eine gute Idee war, sich ein Handtuch unterzulegen, das den Schmutz auffängt ;). Falls sich in den Ecken der Fenster viel Dreck gesammelt hat, an den man nicht so gut herankommt, kann man hier sehr gut mit einer alten Zahnbürste die Ecken säubern (Prof. M hatte zunächst einen kleinen Schreck, als er mich mit seiner Zahnbürste in der Hand Fensterputzen gesehen hat, aber NATÜRLICH hatte ich seine Bürste bereits gegen eine neue ersetzt (war eh mal wieder Zeit);)).

Schritt 3: Rahmen säubern

Als nächstes ist der Rahmen dran. Dafür verwenden wir meistens einfaches Seifenwasser – also Wasser mit einem Schuss Spülmittel. Auch hier wieder von oben nach unten den gesamten Fensterrahmen säubern (je nach Verschmutzung müsst ihr vielleicht öfter wischen und das schmutzige heruntertropfende Wasser mit einem trockenen Tuch auffangen). Falls ihr sehr starke Verschmutzungen habt, könnt ihr auch einen Schmutzradierer zu Hilfe nehmen. Aber auch diesen immer erst an einer unauffälligen Stelle ausprobieren, ob er für euren Rahmen geeignet ist. Ganz wichtig ist, dass ihr euch an dieser Stelle selbst lobt und darüber freut, dass ihr das Fensterputzen tatsächlich in Angriff genommen habt.

Schritt 4: Fensterputzen

Jetzt sind wir endlich an den Fenstern angekommen! Als erstes sprühe ich die Scheiben großzügig mit einem selbstgemachten Glasreiniger ein (ich verwende eine Mischung aus Essig, Alkohol und wenig Spülmittel – ihr könnt auch noch etwas Speisestärke untermischen für einen besseren Schleifeffekt, aber es funktioniert auch ohne super). Dann nehme ich einen Fensterwischer (oder einen Lappen) und wische das Fenster von oben nach unten am besten in Achterbewegungen ab. Der Schwamm darf ruhig richtig nass sein und viel Wasser auf die Scheibe bringen, damit die Staubkörnchen nicht auf dem Glas schleifen und zu Kratzern führen. Habt ihr irgendwo sehr hartnäckige Verkrustungen, dann könnt ihr die auch vorsichtig mit einem Ceranfeldschaber behandeln (aber Achtung! Passt auf, dass ihr die Scheiben nicht zerkratzt).

Schritt 5: Scheibe trocknen – die Königsdisziplin des Fensterputzens

Das Trocknen der Scheiben ist die Königsdisziplin beim Fensterputzen, denn hier können sich schnell die gefürchteten Streifen bilden (OH NEIN!). Ich verwende zum Trocknen einen einfachen Abzieher mit Gummilippe. Nun setzt man diesen Abzieher im 45 Grad-Winkel an – zieht vielleicht einen kleinen Schmollmund, falls ihr – wie ich – bei dem Wort Gummilippe unweigerlich an aufgespritzte Lippen denken müsst (haha) – und zieht das Wasser von oben nach unten ab. Ich habe übrigens diesen Wischer von Ha-Ra (Werbung unbeauftragt, Affiliate Link), den wir schon EWIG benutzen. In der anderen Hand sollte man natürlich gleich ein trockenes Baumwolltuch parat haben, mit dem man unten das Wasser aufwischen kann. Ganz wichtig ist, dass man nach jeder Bahn die Gummilippe oben und seitlich abtrocknet.  Ein guter Tipp ist übrigens die Scheiben innen von oben nach unten abzuziehen und außen seitlich – also z.B. von rechts nach links. Durch diese Methode könnt ihr immer sehen, ob sich Streifen außen oder innen gebildet haben. Spätestens jetzt ist man übrigens sehr froh, dass man sich ein Handtuch untergelegt hat und die schwarze Brühe nicht auf den Boden oder das Fensterbrett tropft.

In diesem Beitrag verrate ich euch meine besten Tipps zum Fensterputzen. In fünf einfachen Schritten bringen wir die Scheiben zum Glänzen und putzen einfach und streifenfrei Fenster.
Von der Innenseite die Fenster senkrecht abziehen und …
…von der Außenseite seitlich abziehen (unsere Fenster kann man leider nicht von außen putzen, da sie sich nur nach außen öffnen lassen, deshalb zeige ich es hier zweimal an der Innenseite ;)).

Schritt 6 Streifen nachpolieren

Falls ihr nun voller Schreck feststellen müsst, dass sich doch noch ein paar unschöne Streifen gebildet haben, die ihr gerne entfernen wollt, kommt nun das Finetuning. Ich benutze hier einen fusselfreien Baumwolllappen und poliere noch einmal über alle eventuellen Streifen und Ränder. Viele schwören hier auch auf Mikrofasertücher oder Putzlappen aus Bambus (Affiliate Link).  Ein anderer Trick ist, die Fenster mit einer alten Nylonstrumpfhose nachzupolieren. Das bringt die Scheiben auch noch einmal richtig zum Glänzen. 

Schritt 7: Bewundert euer Werk

Nach getaner Arbeit solltet ihr wirklich stolz auf euch sein, die Fenster endlich mal wieder geputzt zu haben. Vergesst auch nicht, euren Ordnungspartnern anerkennend auf die Schulter zu klopfen und euch mit einem schönen Tee und einem großen Stück Kuchen vor die Fenster zu setzen und euer Werk zu bewundern.

Seid dabei aber bitte nicht zu pingelig und kritisch mit euch, falls ihr einen Streifen übersehen habt. Lobt euch lieber dafür, dass ihr das Fensterputzen überhaupt in Angriff genommen habt! Die Streifen fallen sowieso nur ein paar Tage auf und verschwinden mit dem neuen Schmutz, der sich ja schnell wieder bildet, fast von alleine ;)

So jetzt verratet mir doch – was sind eure besten Tipps zum Fensterputzen? 

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Meine Tipps zum Fensterputzen - Rosanisiert 12. April 2019 - 9:08

[…] Nein! Wir denken natürlich an Fensterputzen! Ich hatte euch ja schon meine einfachen Schritte zu glasklaren und streifenfreien Fenstern zusammengefasst, aber jetzt habe ich für euch noch ein paar etwas allgemeinere Tipps zum […]

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