Wie oft sollte man Wäsche waschen? - Rosanisiert

Wie oft sollte man Wäsche waschen?

23. Oktober 2015

Wie oft sollte man Wäsche waschenWie oft sollte man Wäsche waschen?

Also langsam reicht es mir mit dieser Wäsche wirklich! ÜBERALL macht sie sich breit. Ich habe euch ja schon gesagt, geht man mit der Wäsche nicht sensibel um, verliert man schnell die Oberhand und man bekommt sie nur sehr schwer wieder in den Griff (s. auch hier die Wäsche unser sechster Mitbewohner).

Aus diesem Grund habe ich verschiedene Strategien getestet, um endgültig die emotionale Frage zu klären: Wie oft sollte man eigentlich Wäsche waschen?

  1. Jeden Tag Wäschewaschen: Es gibt viele Verfechter, der Methode jeden Tag eine Maschine Wäsche zu waschen, zu trocknen und wegzuräumen. Die Vorteile liegen auf der Hand – der Wäscheberg bleibt unter Kontrolle, die Lieblingskleidung ist immer sauber und man kann das Waschen ganz einfach in den Tagesablauf einbauen. Soweit die Theorie. Für Anonyme Chaoten ist diese Strategie alerdings nicht geeignet. Die Waschmaschine jeden Tag füllen und anstellen hat ja noch funktioniert, aber auch jeden Tag alles trocknen, falten und wegräumen? Also unserer Wäsche war das zu viel – sie musste sich nach dem stressigen Waschen und Trocknen erst einmal im Wohnzimmer auf ihrem Sessel ausruhen. Prof. M. meinte dazu nur: „Und wo soll ich jetzt sitzen? Auf dem Boden?“.Wäsche auf ihrem SesselIch habe Prof. M. darauf geantwortet, dass es sehr gesund ist, auch mal auf dem Boden zu sitzen. In Vietnam z.B. sitzen die Menschen immer in der Hocke auf dem Boden und das ist sehr gut für die Energetisierung und Beweglichkeit des Körpers und man kann wirklich steinalt werden, wenn man immer wieder in der Hocke sitzt. Alles nur zu seinem Wohl!
  2. Einen Wäschetag pro Woche: Ein anderes Prinzip ist ein fester Wäschetag pro Woche. Jeden Freitag habe ich also unsere komplette Wäsche hintereinander weg gewaschen und mir auch vorgenommen sie zu falten und in den Schrank zu räumen. Der Vorteil ist, dass man das Bügelbrett und den Wäscheständer nur einmal pro Woche rausholen muss und endlich mehr Platz im Wohnzimmer hat. Leider war ich ETWAS überwältigt von diesem Wäsche-Mount Everest, der sich in einer Woche anhäufen kann (gut, dass wir seitdem weniger Wäsche haben, s. auch hier). Außerdem muss man ja dann auch am Wäschetag Zeit für die Wäsche haben – das ist bei mir nicht so. Erstaunlicherweise hatte ich freitags immer sehr wichtige Verabredungen, sodass ich wirklich nicht auch noch den ganzen Tag Wäschewaschen konnte. Lässt man AUS VERSEHEN einen Wäschetag verstreichen und verschiebt ihn auf die nächste Woche hat man den Salat. Das könnt ihr mir glauben.Ein Wäschetag pro Woche ist überwältigend

Fazit: Für echte glamouröse Anonyme Chaoten eignen sich diese rigorosen Pflichten nicht. Nein, man sollte Wäsche schließlich mit Gefühl und Freude waschen. Deshalb empfehle ich allen Anonymen Chaoten die folgende Strategie:

  1. Wäschewaschen, wenn ich Muß(e habe): Ich wasche jetzt immer nur dann, wenn ich mich in Stimmung fühle. Toll, oder? Einen echten Künstler kann man schließlich auch nicht zum Arbeiten zwingen – nein man braucht für gute Werke die richtige Inspiration und Muße. Genauso ist es mit der Wäsche. Ja ich weiß ihr denkt jetzt: Wann fühlt man sich schon jemals in Stimmung für das Wäschewaschen?! Aber tatsächlich kommt es z.B. immer dann vor wenn ich  a) mein Lieblingskleid mal wieder anziehen möchte, b) Prof. M. beim Sport war und die Sporttasche ein kleines bisschen riecht, ich c) ein Wellnessstündchen einlegen möchte und frische Handtücher brauche oder d) ich mich als Superhausfrau fühle, die den Haushalt voll im Griff hat (eher selten). Ihr seht Muße und Müssen sind zwei eng miteinander verbundene Begriffe. Aber es wirkt, mit dieser Strategie wasche ich so wenig wie möglich und so oft wie nötig. Außerdem ist die Freude über frisch gewaschene Kleidung bei allen Familienmitgliedern viel größer. Dafür habe ich mit mir selbst den Deal gemacht, dass ich die Wäsche nach dem Waschen auch wirklich trockne, falte und wegräume  – daran halte ich mich selbstverständlich immer 🙂 (s. auch mein Ordnungstipp mach es fertig).

Wie ist das bei euch? Wie oft wascht ihr eure Wäsche und habt ihr auch eine bestimmte Routine?

 

2 comments

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2 comments

Mrs. P 24. Oktober 2015 at 9:26

Hallo Anita, 

Ich sortiere meine Wäsche in:

-Bettwäsche und Handtücher 

-Dr. C Unterwäsche 🙂 

-Wolle

-Helle Farbe 

-Dunkle Farbe

Puhhhh. Montags bekommen  wir frische Bettwäsche und Handtücher und die wasche ich dann gleich in 2 getrennten Runden. 

Dann entweder Donnerstags oder Freitags, je nach Lust und Verfügbarkeit (die Wäsche muss sich ja unterordnen) wasche ich wieder hell und dunkel in 2 getrennten Runden. Oder auch bis ich wieder ein Tütchen von der Kita bekomme… 

Dann Wolle und Dr. C Unterwäsche warten bis es Not tut 🙂  Normalerweise sag mir Dr. C ganz friedlich, dass er sich freuen würde, wenn er mal wieder frische Unterwäsche hätte, dann freue ich mich über sein Feedback ohne das Gefühl gedrängt zu werden… 

Ganz liebe Grüße und schönes Wochenende, 

Mrs. P

 

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rosanita 24. Oktober 2015 at 11:23

Liebe Mrs. P., 

das hört sich nach einem sehr guten System an! Wie ich sehe, wendest du auch das Muße-Prinzip bei der Unterwäsche von Dr. C. an. Ich finde, wenn man die Wäsche wirklich nur wäscht, wenn man Lust dazu hat oder es eben nötig ist, dann ist die Freude über die frische Wäsche viel größer und eben keine Selbstverständlichkeit . 

Get organized in Style

Deine Anita

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