Woche 9 der Rosanisiert Ordnungs-Challenge: Ordnung im Kinderzimmer

by rosanita
Ordnung im Kinderzimmer - in dieser Woche der Rosanisiert-Ordnungs-Challenge räumen wir gemeinsam das Kinderzimmer auf. Hier findest du viele Tipps zum Aufräumen und Ausmisten des Kinderzimmers, für die Aufbewahrung von Spielzeug und Ordnung mit Kindern.


Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen – ich war in der letzten Woche alleine im Urlaub. Deshalb bin ich jetzt frisch erholt und kann mich voller Elan dem Ordnungsthema der Woche: Ordnung im Kinderzimmer widmen. Allerdings stand ich heute morgen etwas ratlos in unserem unordentlichen Kinderzimmer und habe festgestellt, dass ich sooo erholt nun auch nicht bin. Kein Wunder, dass unsere Kleinen mit der Aufforderung „Räum endlich dein Zimmer auf“, wirklich überfordert sein können (ich habe mich jedenfalls beim Anblick der Unordnung schon ziemlich überfordert gefühlt und bin erst einmal Kaffeetrinken gegangen). Aber von diesem Gefühl lassen wir uns natürlich nicht entmutigen, krempeln die Arme hoch und schreiten mutig zur Tat (doch Vorsicht! Nicht zu forsch lostreten – falls fiese kleine schmerzhafte Legoteile auf dem Boden herumliegen).

Ordnung im Kinderzimmer - in dieser Woche der Rosanisiert-Ordnungs-Challenge räumen wir gemeinsam das Kinderzimmer auf. Hier findest du viele Tipps zum Aufräumen und Ausmisten des Kinderzimmers, für die Aufbewahrung von Spielzeug und Ordnung mit Kindern.

Aufräumen und Ausmisten im Kinderzimmer – mit oder ohne Kinder?

Die erste Frage, die sich uns in dieser Woche stellt, ist, ob wir das Kinderzimmer lieber in Ruhe alleine aufräumen oder den etwas komplizierteren Weg gehen und die Kinder mit einbeziehen. Ausmisten klappt natürlich viel besser, wenn wir alleine entscheiden, was weg kann und was nicht, denn unsere Kinder klammern sich jedenfalls meistens an die Spielsachen, die ich nicht so schön finde. Aber ihr kennt mich – Haushalt ist Familiensache (Rosanisiert-Prinzip) und besonders im Kinderzimmer ist es sehr wichtig, dass die Kinder beim Aussortieren und Aufräumen dabei sind. Außerdem sollten wir natürlich auch ihr Eigentum und ihren eigenen persönlichen Bereich respektieren und nicht einfach Dinge wegschmeißen, nur weil sie uns nicht gefallen (Ok, eventuell kann man ja die wirklich scheußlichen Sachen erst einmal unauffällig wegpacken und abwarten, ob sie die Dinge vermissen). Außerdem ist es auch immer eine gute Idee, spielerisch an die Sache ranzugehen. Hier findet ihr unsere besten Aufräumspiele.

Wie viel Ordnung im Kinderzimmer muss sein?

Die nächste Frage, die wir uns stellen sollten, ist, wie viel Ordnung im Kinderzimmer überhaupt nötig ist? Unsere Kinder mögen es zwar gerne ordentlich – das merken wir immer daran, dass sie ins Wohnzimmer oder die Küche umziehen, sobald es in ihrem Raum zu chaotisch wird. Aufräumen steht aber natürlich auf ihrer Prioritätenliste ganz hinten. Deshalb haben wir uns vom allzu perfektionistischen Ordnungsbild im Kinderzimmer verabschiedet (jedenfalls arbeite ich jeden Tag hart an mir, dieses Bild loszulassen). Allerdings sollte das Zimmer trotzdem so ordentlich sein, dass es genug Platz zum Spielen gibt und das Spielzeug gut erreichbar ist. Birgit von Fräulein im Glück hat den Begriff „chaosfrei“ statt ordentlich für das Kinderzimmer gewählt – eine sehr passende Bezeichnung.

Wie viel Spielzeug brauchen Kinder?

Eigentlich brauchen Kinder nur sehr wenig Spielzeug. Das habe ich vor allem hier in Dänemark im Kindergarten erlebt. Dort gibt es wirklich nur eine sehr begrenzte Auswahl an Dingen (Stifte, ein paar Legosteine, Sandsachen). Ansonsten spielen die Kinder viel draußen mit Stöcken und Blättern und bauen sich Häuser aus leeren Getränkekisten. Und auch hier zuhause habe ich oft das Gefühl, dass mehr Spielzeug nicht zum besseren Spiel führt. Häufig stehen die Kinder sogar eher ratlos vor ihren ganzen Spielsachen und wissen gar nicht, für was sie sich entscheiden sollen. Deshalb lohnt es sich, in regelmäßigen Abständen das Spielzeug auszusortieren – vor allem Dinge, die nicht mehr altersentsprechend oder kaputt sind. Eine neue Ordnung kann auch dazu führen, dass sie alte Spielsachen wieder neu für sich entdecken, deshalb sollten die Kleinen in dieser Woche unbedingt mit anpacken. Mein Vorschlag eine Zeit spielzeugfrei auszuprobieren, wurde allerdings nicht gerade begeistert aufgenommen.

Ordnung im Kinderzimmer – jetzt geht es los!

Bei allen Ordnungssystemen im Kinderzimmer gilt: Je einfacher, desto besser. Wir räumen die Sachen zusammen mit den Kindern ein, damit sie das Ordnungsprinzip auch verstehen. Dabei versuchen wir nicht zu kleinteilig zu sortieren, sondern eher große Kategorien zu schaffen. Schließlich ist ja das Ziel, dass die Süßen ihr Zimmer bald selbständig in Ordnung halten können (wäre das nicht himmlisch?).

Und das sind die Aufgaben für diese Woche:

Aussortieren:

  • Bücher: Genau wie ich liiieeeben unsere Kinder Bücher. Deshalb gibt es bei uns auch wirklich eine riesige Auswahl an Kinderbüchern und ständig ist unser Regal vollgestopft. Wir wollen in dieser Woche mal wieder alle Exemplare durchsortieren und ein paar Babybücher verschenken. Ich habe die Hoffnung, dass wir dabei auch ein paar neue schöne Bücher wiederentdeckten und ich nicht mehr jeden Abend Conny vorlesen muss ;).
  • Gesellschaftsspiele: Sind sie noch altersentsprechend? Sind noch alle Teile da? Spielt ihr gerne damit? Vielleicht könnt ihr die Spiele so in Sichtweite räumen, sodass ihr auch mal wieder gemeinsam damit spielt? Aufräumen soll ja schließlich ein schönes Zuhause schaffen und die Familie näher zusammenrücken lassen.
  • Lego/Playmobil/Duplo und andere Spielzeuggruppen: Schaut gemeinsam mit den Kindern die Lego- und Playmobilkisten durch. Wir haben unsere nach Größe sortiert (Männchen, mittelgroße Teile und Großteile (bzw. große zusammengebaute Raumschiffe ;)). Dieses System ist ziemlich leicht einzuhalten und auch die Kinder können es gut wieder einräumen.
  • Puppensachen: In dieser Woche möchte ich zusammen mit meiner kleinen Tochter auch mal wieder ihre Puppensachen aufräumen. Ihre Puppen haben irgendwie einen ziemlich eigenartigen Style entwickelt – sehr futuristisch. Muss wohl an der Unordnung in ihrem Kleiderschrank (bzw. in ihrer Kleiderkiste) liegen.
  • Kuscheltiere: Ich weiß, Kuscheltiere aussortieren ist immer eine traurige Sache, weil die Tiere einen ja direkt vorwurfsvoll ansehen, wenn man sie weggeben möchte. Marie Kondo rät in dem Fall, die Kuscheltiere in eine Tüte zu packen, damit man sie nicht ansehen muss (ganz ehrlich!). Auch hier unbedingt zusammen mit den Kindern entscheiden, denn erfahrungsgemäß lieben unsere Kinder die hässlichsten Kuscheltiere am allermeisten (kennt ihr die Glubschis?).
  • Mal- und Bastelsachen: Habt ihr auch große Künstler zuhause? Bei uns wird jedenfalls immer gezeichnet und gebastelt was das Zeug hält. Allerdings sieht der Kreativbedarf dann auch mal schnell aus wie von Picasso höchstpersönlich. Bei der nächsten Malaktion, dürfen die drei alle Stifte ausprobieren, spitzen und schön neu einräumen – wahrscheinlich macht ihnen diese Aufgabe sogar Spaß.
  • Kinderkunst: Einhergehend mit der Malfreude geht natürlich auch der riesige Berg an Gemälden, die die Kleinen so produzieren. Da ich diese Bilder immer geschenkt bekomme, zähle ich sie nicht mehr zum Eigentum der Kinder und sortiere sie lieber alleine aus. Denn auch wenn man nur ein Blatt mit einem einzelnen Strich aussortieren möchte, wird das gerne mit „Waaaas? Aber das habe ich doch für DICH gemalt!“ beantwortet. Wir sammeln Kinderkunst in einem Stehhefter in der Küche (s. unsere Poststation) und sobald er voll ist, sortiere ich ihn aus und behalte wirklich nur die schönsten Bilder (Prof. M. hat da leider kein Gespür für ;)). Hier noch ein Ordnungs-Pro Tipp: Falls ihr Kinderkunst aussortiert habt, bringt den Müll besser schnell selbst runter. Die Kleinen merken sofort, wenn ihre Werke im Papiermüll landen :).
  • Verkleidungssachen: Wir haben eigentlich eine tolle Verkleidungsschublade, die auch sehr regelmäßig zum Einsatz kommt. Mittlerweile quillt sie allerdings etwas über, da doch noch einige pompöse Kostüme (z.B. das Elsa Kleid) hinzugekommen sind. Diesen Bereich möchte ich aber etwas ausbauen, denn damit spielen sie wirklich sehr gut.
  • Sportgeräte/Sandsachen: Beim Durchschauen dieser Dinge, könnte man z.B. mal wieder alle Bälle neu aufpumpen, den zweiten Tischtennisschläger suchen und den Sand aus der Kiste aufsaugen. Am besten geht man mit diesen Sportsachen direkt raus an die frische Luft und bewegt sich mal wieder – die Unordnung ist sehr geduldig und wartet gerne auf euch.
  • Musik und CDs: Ehrlich gesagt hören unsere Kinder nicht mehr so oft CDs- sondern nutzen schon jetzt eher Plattformen wie Spotify, um Musik und Hörspiele zu hören. Allerdings finde ich es nicht immer so gut, dass sie eine so unbegrenzte Auswahl an Musik und Hörspielen zur Verfügung haben. Deshalb möchte ich in dieser Woche unsere CD-Sammlung mal wieder mit den Kindern durchschauen. Meistens freuen sie sich ja dann immer sehr darüber, was für Schätze sich in ihren Schubladen befinden.
  • Kuschelecke: Bei uns haben sich so viele Kissen in der Kuschelecke angehäuft, dass sie sich gar nicht mehr richtig zum Lesen und Kuscheln eignet. An sich ist eine Kuschelecke aber richtig toll zum Ausruhen, Lesen und natürlich Höhlen bauen.
  • Kleinkram: Im Kinderzimmer häuft sich ja gerne der verschiedenste Kleinkram an. Unsere Kinder lieben z.B. Zeitschriften, bei denen sie (wie ich finde, hässliches) Plastikspielzeug geschenkt bekommen. Auch wenn ich diese Zeitschriften nie kaufe, haben wir doch eine ganze Menge an kleinen Spielsachen herumfliegen. Wahrscheinlich werden wir dafür einfach eine kleine Box einrichten und nur die Teile behalten, die auch in diese Schachtel passen.

Übt euch in dieser Woche auch in Gelassenheit – Aufräumen mit Kindern funktioniert eben nicht immer und es ist #schoninordnung, wenn ihr euch zwischendurch ablenken lasst und zusammen eine Runde spielt (oder auch einfach eine schöne Kaffeepause einlegt). Außerdem haben Kinder oft die besten Ordnungsideen, es hilft also auf jeden Fall, sie beim Einräumen mithelfen zu lassen.

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